Vagina

Die Vagina und das umliegende Gewebe werden durch die Schwangerschaftshormone elastischer und werden dem Baby so bei der Geburt besser Platz geben.

 

Veränderungen in der Schwangerschaft

 

Die Epithelzellen der Vaginalwände produzieren in der Schwangerschaft mehr Sekret. Ein verstärkter Ausfluss ist normal.

Die Zellen in der Zervix, dem Gebärmutterhals, produzieren den Schleimpfropf. Der verhindert, dass Keime aus der Scheide zum Kind aufsteigen können.

Am Ende der Schwangerschaft, wenn der Gebärmutterhals sich auflockert, löst sich der Schleimpfropf. Das ist ein Zeichen, dass die Geburt innerhalb der nächsten Stunden oder Tage beginnen wird.

 

Rolle bei der Geburt

 

Die Vagina selber hat übrigens bei der Geburt keine aktive Funktion. Sie hat keine Muskulatur und ist an der Wehenarbeit nicht beteiligt. Um es ein bisschen despektierlich zu sagen, ist sie wie ein Strumpf, ein Schlauch, zwischen Gebärmutter und Scheidenausgang. Sie wird sich dehnen und das Baby nach draussen leiten.

 

Verletzungen der Vagina bei der Geburt sind gar nicht selten. Aber eigentlich nie kompliziert. Weder bei der Geburt selber, noch im Wochenbett.

 

 

Infektionen konsequent behandeln 

 

Wichtig ist, dass Vaginalinfekte umgehend behandelt werden. Wenn Ihr also das Gefühl habt, es stimmt etwas mit Eurer Vaginalflora nicht, dann besprecht das mit Eurer Ärztin oder Hebamme. Denn eine Infektion im Vorhof zur Gebärmutter kann manchmal vorzeitige Wehen auslösen.

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