Stress reduziert die Milch!

Sowohl der Milchbildungs- als auch der Milchspendereflex sind störanfällig. Stresshormone wie z.B. Adrenalin bewirken eine Gefässverengung, wodurch sich die Milchbildung reduzieren bzw. die Milch erschwert fliessen kann.

Direkter, nackter Hautkontakt mit dem Baby, Ruhe, ein Stillritual am gleichen Ort, mit der gleichen Musik, dem gleichen Getränk etc. helfen, die gestörten Reflexe wieder zu trainieren.

Mütter, die von ihren Kindern aufgrund eines Aufenthaltes auf der Kinderabteilung  im Spital getrennt sind und Milch abpumpen müssen, haben manchmal Probleme mit diesen Reflexen. Fotos oder Videosequenzen vom Baby, Babykleider, die nach dem Kind riechen etc. helfen, die Reflexe besser auszulösen.

Bisweilen funktioniert der Milchspenderflex auch zu gut: manchmal reicht es schon aus, an das Baby zu denken und dann schiessen die Hormone hin und her und plötzlich läuft einem die Milch aus der Brust. Je nachdem wo das passiert, ist das nicht so angenehm. Deshalb ist es für den Anfang gut, Stilleinlagen im BH zu tragen.

Mit der Zeit spielen die Reflexe sich ein.

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