Schambeinschmerzen & Symphysenlockerung

Durch die Schwangerschaftshormone wird der Beckenring stark aufgelockert, um dem Kind für die Geburt viel Platz zu schaffen.

 

Am Schambein kann dadurch der Knorpel so stark aufgelockert werden, dass das Becken an der Stelle sehr instabil wird und ein typischer Schmerz entsteht:

 

• Druckschmerz im Bereich des Schambeins

 

• Schmerzen beim Heben oder seitlichen Abspreizen eines Beines

 

• Schmerzen beim Treppen steigen

 

• Schmerzen beim Drehen im Bett

 

• „Entenwatschelgang“

 

Auch hier ist die beste Therapie die Geburt des Kindes. Aber wenn das noch einige Wochen dauert, kann die Stabilisierung des Beckens von aussen Linderung bringen.

 

Ihr könnt ausprobieren, ob Euch ein festes, unelastisches Tuch sehr straff um das Becken gebunden, hilft. Falls ja, lohnt es sich, vom Arzt einen speziellen Gurt verschreiben zu lassen.

 

Auch hier helfen Übungen zur Kräftigung des Beckens und des Beckenrings. Aber Ihr solltet unbedingt vermeiden, die Beine weit zu spreizen. Das verschlimmert die Symptomatik. Also beim Yoga lieber den Schritt bei stehenden Asanas wie der Kriegerposition verkleinern.

 

Schwimmen ist für Euch Schwangere bei vielen Beschwerden ein guter Tip. Und auch bei einer Syphysenlockerung tut es Euch gut, wenn das Becken mal entlastet wird. Vorsicht beim Schwimmen mit der Beinbewegung: der Beinschlag beim Brustschwimmen kann für die Symphyse auch belastend sein. Lieber „Kraulbeinschlag“- da bleiben Eure Beine eng beieinander.

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