Positionen

Neben der Atmung spielt die Position eine wichtige Rolle! Einige Frauen können die Wehen am besten in Bewegung verarbeiten und laufen durch den Gebärsaal. Andere mögen sich gar nicht bewegen und liegen am liebsten. Wieder einige Frauen finden es sitzend auf dem Gymnastikball gut, während andere damit nichts anfangen können, jedoch den Vierfüsslerstand gerne haben. Probiert verschiedene Positionen aus und lasst euch von eurer Hebamme motivieren! Man muss nicht wild turnen während der Geburt, aber es hilft Euch und es hilft dem Baby, besser durch das Becken zu kommen. Die Geburt ist auch etwas sehr mechanisches: dicker Kopf, enges Becken – da hilft es, wenn Euer Becken nicht immer starr in einer Position ist.

Immer wieder mal für eine halbe Stunde eine andere Position ausprobieren ist super. Aber wenn es für euch nur in genau linker Seitenlage geht, dann ist auch das okay! Bloß nicht die Erwartungen zu hoch hängen! Auch in Seitenlage könnt ihr euer Becken leicht kreisen lassen oder vor und zurück kippen. Auch das hilft, das Tiefertreten des Babys durch das Becken zu erleichtern.

 

Viele Frauen spüren den Wehenschmerz während der einminütigen Wehe im Kreuzbein. Als Hebamme bin ich sogar immer ein bisschen froh darüber, denn wir Hebammen und die Männer können dann ein wenig zur Linderung beitragen: während der Wehe kräftig das Kreuzbein kreisend massieren oder einfach nur starken Gegendruck machen mit einer oder beiden Händen.

Ihr könnt eigene Massageöle mitbringen, die Gebärabteilungen stellen das aber immer auch zur Verfügung.

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