Oxytocin- oder Milchspendereflex

Egal wie kräftig das Baby saugen würde, es bekäme nur eine kleine Menge Milch aus der Brust heraus. Die Kraft würde nicht ausreichen, die Milch aus den entfernten kleinen Alveolen zu ziehen.

Die Brust pumpt dem Baby die Milch in den Mund! Wenn das Baby mit der richtigen Technik an der Brust saugt, wird neben dem Prolaktin für die Milchbildung auch das Hormon Oxytocin freigesetzt.

Das bringt die Muskelzellen um die Alveolen zum kontrahieren. Die Milch wird aus den Alveolen heraus Richtung Baby gepumpt.

Bedingung ist aber, dass das Baby mit der richtigen Technik saugt.

Oxytocin ist übrigens bei der Geburt dafür verantwortlich, dass die Gebärmutter kräftige Geburtswehen macht.

Und das Oxytocin wirkt auch in den ersten Tagen noch auf die Gebärmutter. Es fördert die Nachwehen und beschleunigt deshalb die Rückbildung der Gebärmutter. Beim ersten Kind spürt man das kaum, beim zweiten Kind kann das schon sehr unangenehm sein. Leider werden die Nachwehen beim Stillen bei jedem weiteren Kind unangenehmer.  Im Spital bekommen gesunde Frauen immer Dafalgan 4 x täglich 1 Gramm (Wirkstoff Paracetamol) bis zu maximal 4 Gramm am Tag in Reserve verordnet. Zusätzlich noch 3 x täglich Irfen 600 mg (Wirkstoff Ibuprofen). Diese Medikamente gelten als stillverträglich. Im Einzelfall müsst ihr mit eurem Arzt Rücksprache halten.

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