Knochen und Zähne

Die Hormone Östrogen und Relaxin lockern auf, was aufzulockern geht, um dem Baby für die Geburt Platz zu schaffen.

Einige Frauen bemerken sogar, dass ihre Füsse sich durch die Auflockerung der knorpeligen Anteile dauerhaft vergrössert haben. Das kann manchmal eine halbe bis eine Schuhgrösse ausmachen!

 

Aber hauptsächlich sollen die Hormone natürlich nicht an den Füssen wirken, sondern das Becken etwas weiten.

Und das geht zum einen vorne am Schambein, wo es eine knorpelige Verbindung zwischen den Schambeinästen gibt. Das ist die Symphyse.

 

Hinten, am sogenannten Ileosakralgelenk, an dem viele Bänder ansetzen, können die Hormone ihr Werk auch vollbringen und lockern ein bisschen, so dass der Beckendurchmesser ein wenig vergrössert wird. Das merken einige Frauen nach der Schwangerschaft, dass bei gleichem Gewicht einige enge Röcke noch enger sind.

 

Die Auflockerung aller Bänder und Gelenke und die statischen Veränderungen bewirken bei vielen Frauen Verspannungen. Und das  nicht nur im Becken, sondern auch im Bereich der Schultern und des Rückens.

„Ein Kind- ein Zahn“ heisst es im Volksmund und spielt darauf an, dass Zahnhygiene in der Schwangerschaft besonders wichtig ist.

 

Zahnfleisch und Schleimhäute sind ebenfalls hormonell aufgelockert und da der ph-Wert im Speichel herabgesetzt ist, werden Kariesbakterien weniger gut bekämpft. Zudem sind Zahnbehandlungen in der Schwangerschaft eingeschränkter.

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