Gründe für eine Einleitung

Die häufigsten Gründe sind:

Terminüberschreitung von mehr als 7-14 Tagen, je nach Spitalschema

Oligohydramnion – bedeutet sehr wenig Fruchtwasser, was als Zeichen einer abnehmenden Plazentaleistung verstanden wird.

IUGR – bedeutet, dass das Kind sehr klein ist und vermutet wird, dass es nicht einfach ein genetisch kleines Kind ist, sondern es durch die Plazenta nicht mehr ausreichend versorgt ist.

Diabetes – im Moment wird offiziell empfohlen, einen Diabetes, der durch Diätpläne therapiert wird, bei 40+0 SSW einzuleiten. Ein mit Insulin behandelter Diabetes soll dagegen schon bei 38+0 SSW eingeleitet werden.

Präeklampsie – das ist eine seltene, aber sehr ernst zu nehmende Schwangerschaftserkrankung, die mit hohem Blutdruck über 140/90 mmHg und Eiweissausscheidung im Urin einhergeht.

• Ein vorzeitiger Blasensprung – wenn nach 24 Stunden die Wehen nicht von allein eingesetzt haben, leitet man die Geburt ein, um nicht eine aufsteigende Infektion zu riskieren. [Siehe auch Thema Fruchtwasser]

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